De Bolster BV

Samenfestest Saatgut

Frei von Gentechnik!

100% Biologisch Saatgut

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Farbenreiches Sortiment

Unser Sortiment umfasst viele verschiedene Farben, Düfte und Geschmacksrichtungen. Also ein ausgebreitetes Sortiment für den Garten Ihrer Träume!

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100% biologischer Anbau

Unser gesamtes Saatgutsortiment ist biologisch oder biodynamisch zertifiziert durch SKAL und erkennbar am Demeter-Siegel oder am BIO-Siegel auf unseren Verpackungen.  

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Professionelle Saatreinigung

Wir arbeiten mit avancierten Maschinen, wodurch wir ein vollständig gereinigtes Saatgut  garantieren können. De Bolster beliefert weltweit, sowohl an Saatgutbetrieben als auch an Privatpersonen.

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Hohe Qualität des biologischen Saatguts

Wir bieten ausschließlich Saatgut mit der höchsten Qualität an. Saatgut, welches ausgezeichnet keimt!

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Anbautipps

Düngung
„Gut düngen“ bedeutet nicht automatisch „viel düngen“. In der Regel erhält man ein besseres Geschmacksergebnis, wenn man nur eine mäßige Menge an Mist/Kompost zugibt. Düngt man jedoch (zu) wenig, so bringt dies auch ein erhöhtes Risiko mit sich, dass die Pflanzen vorzeitig hochschießen und in Blüte gehen. Man muss also stets das richtige Mittelmaß finden.

Unkrautbekämpfung
Um dem Unkraut Herr zu werden, sollte man regelmaßig jäten. Außer Sie betrachten Unkraut als Beikraut oder als Nutzpflanze. Wussten Sie schon, dass man das Unkraut zwischen den Pflanzen auch als Mulchmaterial benutzen kann? Achten Sie aber vor allem darauf, dass sich noch keine Samen enwickelt haben. Somit ersparen Sie sich viel Arbeit in den folgenden Jahren.

„Falsches Saatbeet“
Eine geschickte Methode, um das Unkraut zu überlisten, ist das „falsche Saatbeet“. Das Prinzip ist ganz einfach: Sie bereiten den Boden rechtzeitig für die Aussaat vor. Die Unkrautsamen, die durch diese Bodenbearbeitung ans Licht kommen, werden daher beginnen zu keimen. Nun können Sie diese Unkräuter bereits sehr zeitig im Frühjahr entfernen/aushacken, bevor Sie Ihre Saat ausbringen. Diese Methode hilft leider nicht gegen Spätkeimer wie etwa das Franzosenkraut und den bittersüßen Nachtschatten.

Keimung
Samen keimen nur dann, „wenn die Zeit dafür reif ist“, d.h., wenn genau der richtige Zeitpunkt im Jahr gekommen ist und sie genügend Licht, Wasser, Wärme (oder auch Kälte), Sauerstoff usw. bekommen. Solange dieser Moment nicht gekommen ist, keimen die Samen nicht (Keimruhe). So werden insbesondere Bohnen und Kürbissamen nicht keimen, wenn es nicht lange genug warm genug ist. Jede Sorte hat ihre spezifischen Bedingungen, wodurch die Keimruhe unterbrochen wird. Diese stammen vom Überlebensmechanismus der Samen in der Natur. Manche Samen sind direkt nach der Ernte keimfähig, während sich die Keimruhe in manchen Fällen über einige Monate oder gar Jahre hinziehen kann. Winterportulak beispielsweise liefern wir erst nach einem Jahr aus, weil der Same erst dann „ausgeruht“ ist

Voranzucht
Die Pflanzen können im Haus vorgezogen werden. So können Sie sicher sein, dass es für sie bei der Aussaat warm genug ist. Außerdem haben die Setzlinge einen Wachtumsvorsprung. Die Anzucht kann in Pflanzschalen oder Töpfchen in – unkrautfreier - Erde erfolgen, die man mit etwas Kompost vermengt. Achten Sie darauf, dass es sich auch wirklich um „reifen“ Kompost handelt, und die kleinen Pflänzchen nicht überdüngt werden. Beim Auspflanzen ist es hilfreich, wenn man die Jungpflanzen zunächst an die Außentemperaturen gewöhnt, indem man sie einige Tage (bis zu einer oder zwei Wochen) tagsüber nach draußen stellt und nachts wieder hereinholt.

Aussaattiefe
Damit die Samen richtig keimen, sollte man sie in der richtigen Tiefe ausbringen. Je kleiner der Samen, desto weniger tief muss gesät werden. Kleine Samenkörner verfügen über entsprechend weniger Nährstoffreserven und müssen daher schnell „das Licht sehen“.

Als Daumenregel kann man sagen, dass der Samen auf leichten Böden (Sandböden) zwei- bis dreimal so tief gesät wird wie das Samenkorn dick ist, auf schweren Böden (Lehmböden) ein Samenkorn tief.

Bewässerung
Wasser ist für die Pflanzen sozusagen das Lebenselixier. Es ist ratsam, direkt nach der Aussaat zu gießen.

Achten Sie jedoch darauf, dass der Samen nicht „ertrinkt“, und noch genügend Sauerstoff und Licht an die Saat kommt, sonst wird diese verfaulen.

Bohnenkerne nehmen von sich aus sehr viel Wasser aus der Umgebung auf und benötigen daher, wenn sie in feuchte Erde kommen, kein zusätzliches Wasser mehr.

Insekten
Unerwünschte Gäste gibt es in jedem Garten. Doch freuen wir uns darüber, dass  die Artenvielfalt nun in aller Munde ist. Die Tatsache, dass Blattläuse vorhanden sind, und dies insbesondere im Salat, stimmt den normalen Menschen nicht froh. Doch gerade dank dieser Läuse können auch Marienkäfer und verschiedene Schlupfwespenarten leben.

Bei De Bolster nennen wir die Marienkäfer daher auch „Glückskäfer“, denn sie spielen eine wichtige Rolle bei der Bewahrung des biologischen Gleichgewichts, und dieses wiederum ist Bedingung für eine große Artenvielfalt.

Saatgutlagerung
Bei De Bolster werden Samen in der Samenkammer bei konstanter Temperatur (15°C) und gleichbleibender Luftfeuchtigkeit (ca. 40%) gelagert. Es ist schwierig, durchschnittliche Angaben für die Lagerfähigkeit von Samen zu machen, denn jede Sorte hat ihre Eigenarten, was dies betrifft. Von Pastinakensamen wissen wir, dass sie meist nur etwa 2 Jahre haltbar sind, während manche ölhaltige Samen, wie etwa die von Kohlsorten, 10 Jahre oder länger keimfähig bleiben.

Ab dem Augenblick, da die Samen geerntet und getrocknet werden, setzt der Alterungsprozess ein. Abhängig von den Lagerbedingungen wird dieser langsamer oder schneller ablaufen. Wichtigste Stichwörter für eine gute Lagerung sind: trocken, kühl und so luftdicht wie möglich.

Beachten Sie Folgendes, um Ihre Samen richtig zu lagern:
Das Tütchen muss in jedem Fall fest verschlossen sein. Benutzen Sie ggf. eine Büroklammer oder Tesaband.

Die Tütchen in einen Behälter, in ein Einmachglas oder in eine Box geben, die keine Feuchtigkeit eindringen lässt.

Eventuell können auch Trockenperlen oder Silicagel (oder auf ganz traditionelle Weise: Hobelspäne oder Asche) benutzt werden, um die Feuchtigkeit abzuhalten. Geben Sie die Trockenperlen in ein offenes Gläschen und stellen Sie dieses in Ihre Lagerbox oder in das Einweckglas.

Feuchtigkeit, die dann in die Box eindringt, wenn diese geöffnet wird, wird so  aufgesaugt. Silicagel verfärbt sich, wenn es feucht wird, und kann im Ofen (bei 200 °C) wieder getrocknet und erneut verwendet werden. Legen Sie ein Hygrometer bei, so können Sie die Luftfeuchtigkeit kontrollieren und das Gel oder die Perlen rechtzeitig austauschen.

Bezüglich der Lagertemperatur gilt: je kühler, desto besser. Außerdem ist es wichtig, dass die Temperatur so konstant wie möglich bleibt. Daher sollten die Tütchen besser nicht der Sonne ausgesetzt werden, wo sie abwechselnd aufgewärmt und abgekühlt werden. Bei CGN (Zentrum für genetische Ressourcen Niederlande) werden die Samen vakuumverpackt und bei -20 °C aufbewahrt. So können sie etliche Jahre am Leben erhalten werden. Doch im privaten Rahmen kann auch eine Küchenschublade, in der die Samen kühl lagern, vortrefflich als „Schatzkästchen“ dienen.


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